600 000 - 12 000 v. Chr.
In einer der erdgeschichtlichen Eiszeiten
transportieren Gletschermassen
den Findling
aus Skandinavien an seinen späteren Fundort.

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1930 |
Der eiszeitliche Naturstein (2,25 x 1,25 x 0,75 m), der zu den letzten dieser |
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1932 |
Den Verkauf des Steins nach Gelsenkirchen verhindert der Einspruch des Naturdenkmalpflegers. |
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1933 |
Dorstener Bürger transportieren den Findling in die Lippestadt. |
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1934 |
Die Nationalsozialisten verwenden den Stein als Denkmal für die Freikorps Lichtschlag und Loewenfeld, die 1919/20 die Aufstände der Spartakisten in Dorsten und Umgebung blutig niederschlugen. |
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1945 |
Am Ende des 2. Weltkrieges zerstören die Engländer das Freikorps-Denkmal. Der Findling wird im Wesel-Datteln-Kanal versenkt. |
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1949 |
Der etwa 65 Zentner schwere Stein wird aus dem Kanal geborgen und findet im nördlichen Bereich des Westwalls einen vorläufigen Platz. |
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1952 |
Der Kreisverband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermissten- Angehörigen übergibt den Findling der Stadt Dorsten als Mahnmal, um an |
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1966 |
Erler Heimatfreunde und der Kreisbeauftragte für Naturschutz und Landschaft fordern die Rückführung des Findlings nach Erle. |
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2001 |
Der Heimatverein Erle fordert erneut die Rückführung des Naturdenkmals. |

Das genauer Datum der Hebung des Findlings war lange unbekannt.
„Doch erst 1934!“
Kai Kreutzberger, Mitglied der Geschichts-AG des Gymnasiums, zeigt, was er gefunden hat –
‚Der bezwungene Findling’
Bericht der ZENO-Zeitung
Volkszeitung
Dorsten und die Herrlichkeit
vom 22. Juni 1934
mit dem Untertitel:
“Die fleißigen Schaffer des Ehrenmals am Werk.“


Am Vorabend
des 8. Mai 2002 sind auch die Heimatfreunde aus Erle der Einladung des Dorstener Bürgermeisters
gefolgt.
Ihr Vorsitzender Klaus Werner:
„Mit dieser zweitbesten Lösung können wir leben“.
Im Bild auch Stadtarchivarin Christa Setzer. Sie hatte – zusammen mit Josef Ulfkotte – das Interesse durch einen Beitrag im Heimatkalender 2002 auf den Findling im Westgraben gelenkt.
Inzwischen ist der Streit begraben.
Der Findling aus Erle ist zu einem Stück Dorstener Geschichte geworden
und bleibt als historisches Mahnmal an seinem „unfreiwilligen“ Standort.

Station:
Erler Findling
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