Bartolomeu Diaz umsegelt das Kap der Guten Hoffnung.

1488

Nachdem Papst Innozenz VIII. sein Einverständnis erklärt hat, stimmt der Kölner Erzbischof Hermann IV. dem  Vorhaben zu, dass die Franziskaner-Observanten „zu Dorsten ein neu Kloster anfangen, dazu sie eine Capelle nehmen, daraus fürder eine Kirche zu bauen.“

Durch Schiedsspruch
 Papst Alexanders VI. wird die „Neue Welt“  unter Spanien und Portugal aufgeteilt.

1493

Das neue Kloster ist so weit fertiggestellt, dass vierzehn Priester, vier Brüder , ein Diakon und ein Subdiakon darin wohnen können. In den nächsten Jahren wird die Kirche erbaut.

Galilei wird durch die Inquisition zum Widerruf seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse gezwungen und inhaftiert.

1633

Nach der Besetzung der Stadt durch die Hessen müssen die Franziskaner Dorsten verlassen.
Das Kloster wird zur Aufbewahrung von Kriegsmaterial und Vorräten genutzt.

Beginn des englischen Bürgerkrieges zwischen Krone und Parlament.

1642

Nachdem die Truppen des Kaisers 1641 die Stadt für den Erzbischof von Köln zurückerobert haben, kehren die Franziskaner in ihr Kloster zurück.
Gemeinsam mit der Stadt Dorsten gründen sie das Gymnasium Petrinum.

Ende des Burenkrieges in Südafrika / Judenpogrome in Russland.

1902 /03

Neubau des Klosters, das bis zum Ende des 2. Weltkrieges die Ordenshochschule (Theologie und Philosophie) beherbergt.

Gründung der „Vereinten Nationen“ (UNO).

1945

Kirche und Kloster werden durch den Luftangriff der Alliierten am 22. März völlig zerstört.

Der Arzt Albert Schweitzer erhält den Friedensnobelpreis.

1952

Einweihung der neuen Franziskanerkirche, die durch die Mithilfe der Bevölkerung neu erbaut werden konnte. Neben der Kirche wird sieben Jahre später ein Internat errichtet.
In der Umgebung der Pfarrkirche entstehen in den 60er Jahren die Pfarrgemeinden St. Johannes und St. Nikolaus. Die Neubildung dieser beiden Pfarrgemeinden hat zur Folge, dass die Zahl der Gottesdienst-Besucher in der Franziskanerkirche bald nachlässt. Die baulichen Mängel des Gebäudes, die rückläufige Schülerzahl des Internats und die zunehmend größeren Nachwuchssorgen des Ordens zwingen die Franziskaner dazu, den Klosterbereich zur Hälfte zu verkaufen und einen Neubau von Kirche und Koster in Angriff zu nehmen.

Erste freie Parlamentswahl in Spanien seit 1936 / Bürgerrechtsbewegungen in Osteuropa.

1977
  /78

Bezug des neuen Klosters und Einweihung der Kirche.

DORSTENER GESCHICHTSSTATIONEN

Start am 18. August 2001:

Station Franziskanerkloster

Bürgermeister Lütkenhorst begrüßt die Initiative des Clubs und lobt das vorbildliche Zusammenwirken mit kompetenten Partnern,
dem Amt für Kultur und Weiterbildung (Franz Josef Stevens,
Lions Club Dorsten-Hanse) und
dem Archiv der Stadt (Christa Setzer).

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Den Schülerinnen und Schülern der Geschichts-AG des Gymnasium Petrinum gebühre besondere Anerkennung: Sie haben mit ihren Lehrern Wolfgang Gorniak (Schulleiter), Hans-Jochen Schräjahr, Josef Ulfkotte (alle Lions Club Dorsten-Hanse) der Idee durch Text und Bild Gestalt gegeben.

"Wir fördern … mit der Geschichts-AG des Gymnasiums Petrinum das Projekt Geschichtsstationen. … Bereits dadurch wird bei jungen Menschen in pädagogisch wertvoller Weise Geschichts- und Heimatbewusstsein geweckt", (LF Hans-Ulrich Pollender bei der Charterfeier am 17. 06. 2001- Festrede).

Der Bürgermeister hebt die Vorreiterrolle des Clubs als Sponsor hervor. Bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Planung -  etwa 30 Geschichtsstationen sind vorgesehen  - müssen andere helfen, Institutionen, Firmen, private Geldgeber.

Jede Station stellt anhand einer Zeitschiene das lokale Geschehen in den Kontext der großen Geschichte.

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