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Station: Schachtanlage Fürst Leopold

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Der Chemiker Friedrich Bergius erhält ein Patent für die Verflüssigung von Kohle.

1913

Etwa zwei Jahre nach dem Beginn des Abteufens wird die erste Kohle gefördert.

Die anhaltende Weltwirtschaftskrise führt im Ruhrgebiet zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

1930

Nach Auflösung der Bergwerksgesellschaft Trier m.b.H. erwirbt der Eigentümer Hösch auch die Zeche Baldur in Holsterhausen.

 

1931

Am 16. Juni erfolgt der untertägige Verbund der Zechen in Hervest und Holsterhausen. Danach wird die Zeche Baldur stillgelegt und die gesamte Förderung auf Fürst Leopold zu Tage gebracht.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges sind in den Ruhrgebietsstädten
 ca. 96 % des Wohnraumes beschädigt oder zerstört.

1945

Die Bombenangriffe der Alliierten richten große Schäden über Tage an. Nach dem Ausfall der Wasserhaltungspumpen droht die Überflutung des untertägigen Grubengebäudes.

 

1970

Die 1968 gegründete Ruhrkohle-AG übernimmt die Schachtanlage von der Hoesch-AG.
Fürst Leopold und Wulfen werden zur Bergwerks-direktion Fürst Leopold/Wulfen zusammengefasst.

Als letzte Kleinzeche im Revier wird die Zeche Egbert in Herbede stillgelegt.

1976

In ihrem Elternhaus am Marktplatz kommt die westfälische Heimatdichterin Maria Lenzen, geb. Sebregondi, zur Welt.

Die ARD zeigt den ersten
 „Tatort“-Krimi mit Kommissar Schimanski (Götz George).

1981

Nach dem Durchschlag einer etwa 9 km langen Strecke ist das Baufeld Wulfen mit Fürst Leopold verbunden.

 

1983

Die Fertigstellung der Kohlenwasch- und Sortieranlage mit einem Fassungsvermögen von 30.000 t garantiert eine gute Mischung der Kohle aus den verschiednen Flözen.

Kohlekompromiss: Die öffentlichen Hilfen sollen bis zum Jahre 2005 halbiert, die Zahl der Beschäftigten von 84.000 auf 36.000 verringert werden.

1997

Die Bergleute von Fürst Leopold demonstrieren über viele Wochen mit einer Mahnwache für den Erhalt der Arbeitsplätze.

 

1998

Durch die Zusammenlegung der Schachtanlagen Westerholt und Fürst Leopold/Wulfen entsteht das Bergwerk Lippe.

 

2001

Nach 88 Jahren wird die Förderung am Standort Fürst Leopold eingestellt.

 

Einweihung am 17. Juli 2002
(zur Eröffnung der FilmSchauPlätze 2002

unter der Schirmherrschaft des
 NW-Ministerpräsidenten).

Vor zahlreichen Teilnehmern sprechen
 Bürgermeister L. Lütkenhorst,
Bergwerksdirektor Breinig,
Josef Ulfkotte als Präsident des
LC Dorsten-Hanse.

Zwei Auszubildende der Schachtanlage Fürst Leopold sind bei der Enthüllung der Tafel (kleines Bild) behilflich.

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Die Kohle hat im 20. Jahrhundert das Gesicht der größer gewordenen ’kleinen Hansestadt an der Lippe’ geprägt.

Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger - viele aus den 1200 noch heute von der Kohle lebenden Dorstener Familien  – freuen sich mit dem Bürgermeister über die neue Geschichtsstation vor dem Zechentor an der Halterner Straße, ein Gemeinschaftswerk zur Erinnerung an Arbeit und Leben der vielen Bergleute (früher bis zu 4000 Belegschaftsmitglieder).

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Offene Tür. Besucher werden durch die Schachtanlage (über Tage) geführt.

Kurzweil und Unterhaltung. Gegen 22.30 Uhr erlebt Dorsten auf der Riesenleinwand seine erste Open-Air-Kino-Vorführung erlebt (FilmSchauPlätze 2002).

 

Werksorchester und Bergmannschor grüßen die  zahlreichen Gäste  mit einem fröhichen …

Dampfmaschinen. Gewaltige Kolben übertragen die Kraft auf ein großes Rad. Hierüber läuft das Drahtseil, an welchem hoch über dem Rad des Förderturms der Förderkorb hängt.

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’Glück auf’.

 

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