vorherige <<  Rundgang  >> nächste

 

1804

Der Dorstener Buchhändler und Buchbinder Karl August Schuerholz (1775 - 1831) verlegt die Zeitung 'Argus, von politischen, gemeinnützigen und gelehrten Sachen'.

 

1848

Der Buchbinder und Papparbeiter Mescher gründet in Recklinghausen die politisch gemäßigte Zeitung 'Concordia', aus der 1851 das 'Dorstener Wochenblatt' hervorgeht.

Pasteur veröffentlicht seine Arbeiten über Milchsäure und Alkoholgärung.

1857

Mescher verkauft seine Druckerei und die Zeitung an Matthias Joseph Reichartz.

 

1863

Franz Drecker, Lehrer am Petrinum, gibt die erste katholische Zeitung im Kreis Recklinghausen heraus, den 'Dorstener Anzeiger'. Die Zeitung erscheint 1866 mit dem Untertitel 'Katholisches Organ für Stadt und Land'.

 

1903

Verlegertochter Katharina Reichartz, die seit dem Tod ihres Vaters 1897 die Geschäfte führt, leitet den Umzug der Druckerei an den Südwall.

 

1913

Reichartz verkauft das Unternehmen an Joseph Weber. Die 'Dorstener Volkszeitung und Wochenblatt' (Umbenennung 1909) erscheint nun täglich.

 

1923
- 1925

Während der französisch-belgischen Besetzung darf die 'Dorstener Volkszeitung' zeitweise nicht mehr erscheinen.

Japan tritt aus dem Völkerbund aus.

1933
- 1934

Die dem Zentrum nahe stehende 'Dorstener Volkszeitung' muss sich der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik beugen und auf den Kurs der NSDAP einschwenken. NS-Blätter wie der 'Generalanzeiger' und die 'Nationalzeitung', die auch mit einem Lokalteil erscheinen, können die Dominanz der 'Dorstener Volkszeitung' bis 1945 nicht brechen.

 

1945

Julius Hülswitt pachtet die Druckerei und den Verlag von Joseph Weber. 1949 schließt er sich den Ruhr-Nachrichten (Dortmund) an. Die 'Dorstener Volkszeitung' heißt nun 'Ruhr-Nachrichten - Volkszeitung für Dorsten und die Herrlichkeit'.

Der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King wird von einem Unbekannten erschossen.

1968

Die 'Westdeutsche Allgemeine Zeitung' erscheint mit einem Lokalteil für Dorsten.

Nach dem Tod General Francos endet in Spanien die Diktatur.

1975

Die 'Ruhr-Nachrichten' übernehmen den Verlag der 'Dorstener Volkszeitung / Dorstener Zeitung'.

Der Ost-West-Konflikt wird offiziell beigelegt.

1997

Die Tageszeitung 'Ruhr-Nachrichten' führt am Ort den Namen 'Dorstener Zeitung'.

        Stationen Dorstener Geschichte

Station: Zeitung

200 Jahre „Zeitung in Dorsten“. Das ist ein Grund zum Feiern.

Die „Dorstener Zeitung“ nimmt den runden Geburtstag zum Anlass, eine Geschichtsstation zum Thema Zeitung zu sponsern. Denn die größte Tageszeitung in Dorsten gehört zur Stadtgeschichte wie die Butter zum Brot.

Ende April ist die Station am Gebäude der „Dorstener Zeitung“, Südwall 27, enthüllt worden. Die Tafel entsteht durch Initiative des Heimatvereins Dorsten und Herrlichkeit Lembeck e.V. in Zusammenarbeit mit der Geschichts-AG des Petrinum. Sie informiert über die wichtigsten Daten der Zeitungsgeschichte von der Entstehung des ersten Blattes im Jahre 1804 bis zur modernen Lokalzeitung der Gegenwart und setzt diese in Zusammenhang mit weltgeschichtlichen Ereignissen.

 

Sie sind der

Besucher

Das Wetter in Dorsten